Sankt Petersburg (Stadtrundfahrt)

Tag Achtzehn: Erster Tag in Sankt Petersburg –
Stadtrundfahrt

Unser Spruch des Tages:
Für einen Perfektionisten kaum zu glauben,
dass Menschen gerade wegen ihrer Fehler geliebt werden.

Obwohl wir in Mandrogi mit heftigem Starkregen verabschiedet wurden kamen wir in Sankt Petersburg unter einem wolkenlosen Himmel an – beste Voraussetzungen, um die Stadt von ihrer schönsten Seite kennen zu lernen. Der Flusshafen, an dem wir ankerten, liegt am östlichen Stadtrand, also leider nicht dort, wo die Raketas, die Tragflächenboote, nach Peterhof starten wie ich es mir erhofft hatte. So befanden wir uns nun weit außerhalb des Zentrums.

Um halb Neun startete der Ausflug mit dem Bus, zunächst zu einer Stadtrundfahrt in Sankt Petersburg und danach zu Schloss Peterhof. Dieses Ziel war der eigentliche Grund, der mich zu diesem Ausflug animiert hatte – aber das werde ich in einem eigenen Beitrag beschreiben.

Die Stadtrundfahrt selbst war wenig informativ, alle Informationen der Reiseleiterin waren wegen einer stark brummenden und übersteuerten  Verstärkeranlage des Busses kaum zu verstehen und so war es eine Wohltat für die Ohren und den Seelenfrieden, wenn die Reiseleiterin schwieg. Zunächst führte der die Rundfahrt zur „Erlöserkirche auf dem Blut (Церковь Спаса на Крови). Sie sieht, im Gegensatz zu den anderen Bauten und Kirchen in Sankt Petersburg, „typisch russisch“ aus. Das folgende Video erzählt einiges über die Baugeschichte und die Charakteristiken dieser Kirche.

Anhand der in der Reihenfolge der Aufnahme der Bilder in der Bildergalerie am Ende des Beitrages kann man  unseren Weg bisher und nun zur Strelka (das ist die Ostspitze der Wassiljewski-Insel) nachverfolgen. Das folgende Video erzählt einiges über die Geschichte der Strelka, die nun – im Gegensatz zu Sowjetzeiten, leider mit Händlerbuden fast zugepflastert ist.

Dann folgte die Besichtigung des Außenensembles der Isaakskathedrale. Das Video erzählt einiges über diesen beeindruckenden Bau, der an das Pantheon in Rom erinnert. Die knappe Zeit – wir wollten ja noch zum Schloss Peterhof und vor dem Mittagessen auf dem Schiff zurück sein – reichte gerade mal aus, um  die penibel saubere Toilette aufzusuchen und einige Fotos zu machen, für jemand der schon mehrere Male zu Sowjetzeiten in Leningrad war bestenfalls eine Auffrischung der Erinnerungen an die wunderbare Stadt.

Was durch diese extrem kurze Stippvisite einzig geweckt wurde ist der Wunsch, diese Stadt und ihre Umgebung noch einmal mehrere Tage lang ohne vorgegebenes Programm auf eigene Faust zu erkunden.

Fotogalerien aus 1985, 1988 und 2016:

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