Rostow am Don

Tag Eins und Beginn der Flussreise über Väterchen Don und Mütterchen Wolga.

Unser Spruch des Tages:
Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.
(J. W. von Goethe)

Rostow und seiner Umgebung eilt der Ruf voraus, ein ökologisches Krisengebiet. das „Chicago Russlands“, aber auch ein exotische Hoffnungen weckendes „Tor zum Kaukasus“ zu sein. Vom Fluss Don und der von ihm durchflossenen Steppenlandschaft hatte ich durch die Pflichtlektüre auf der Oberschule, den Roman „Der Stille Don“ von Michail Scholochow, eine vage Vorstellung. Die durch Scholochows Roman geweckten phantasiereichen Träume waren der eigentliche Grund, weshalb ich neben der Wolga auch den Don kennenlernen wollte und somit die 20 Tage dauernde, schlussendlich 4.894 km lange Reise von Rostow-am-Don nach St. Petersburg auf der MS Kandinsky zu buchen. Weiterlesen

Winterreise durch Ostanatolien

Mehrere Trips nach hier und da habe ich zu einer einzigen Reise zusammengefügt und folge mit ihr der Sommerroute. Nur ist nun das Wintersportzentrum Erzurum, in dem es im Winter so kalt wird, das die Katzen über Nacht auf den Dächern so abrupt und heftig tiefgekühlt werden, dass sie im Frühling wieder putzmunter und aufgetaut den Mäusen den Garaus machen können; – so erzählt es jedenfalls der Volksmund. Aber keine Legende ist es, dass in strengen Wintern schon mal dieser und jeder hungrige Wolf auf dem Universitätsgelände nach billig zu habenden Fressalien sucht.

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Kirche auf Akdamar im Vansee und Kloster des Heiligen Thomas

Die Kirche des Heiligen Kreuzes (armenisch Surp Khatch) auf der Insel Akdamar (Aght’amar) im Vansee war Teil eines Palastkomplexes des Königs Gagik Artzruni von Vaspurakan (reg. 904 – 938 u. Z.). Hauptstadt dieses Königreiches war jedoch die Stadt Van, das Tushpa der Urartäer. Der Palastkomplex auf der Insel Akdamar war, im Sinne von Friedrich dem Großen verstanden, sein Sanssouci.

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